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Heute hatte ich:


-Isabel Allende "Mein erfundenes Land"

-Die Autobiographie von Otto Flake (gefunden!)

-Den zweiten Suhrkamp-Band der BrechtGedichte.


Sonst?

-Pink Floyd "the wall", mal wieder!

- M.I.A. "paper planes", Kontrastprogramm!

-Placebo "infra red", war aber nicht so gut wie sonst.



Mache es jetzt so:

Zuerst den plot, dann die Ausarbeitung.
Hab das eigentlich immer abgelehnt...wenn was kam, sollte es gefälligst gleich ganz kommen! Dieser dümmliche Gedanke, die Vorstellung von Genieästhetik, das verbaut einem doch nur die wenigen Wege, die´s noch gibt.
Und überhaupt, was bilde ich mir eigentlich ein.

Vielleicht bringt die versyphte Großstadt was Neues. Soll ja total en vouge sein.
Wie psychische Defekte.
Na dann.
10.3.09 23:02


Im Grunde schreib´ich ja über nichts anderes mehr.
Und das nicht mal richtig.

F. beansprucht meine Aufmerksamkeit. Und was aus ihr werden soll in dem Lebensabschnitt, den ich beschreibe.
Ich liebe sie, wenn ich sie so vor mir sehe, liebe jeden Fehler, verstehe sie und mache sie verständlich.
Gleichzeitig hat sie, was ich hasse, und warum?
Weil sie immer irgendwie ich ist, weil jeder Protagonist irgendwie Autor ist, und wenn er´s im Negativen ist, wenn er alles ist, was wir hassen.

Aber ich liebe F., und das könnte die ganze Sache verderben.

Am WE ist LBM angesagt, endlich wieder. Werde da mal versuchen, die Strömungen zu erfassen, immerhin ist es die Präsentationsfläche desjenigen Feldes, in dem ich mich etablieren will.
Wie arrogant das klingt!
Aber ich gesteh´s mir mal zu.
Was ich da mache, ist infantil, ist vielleicht sogar dilettantisch... aber ich lerne, jeden Tag.

Wenn ich weiß, dass ich´s will, kann ich´s dann auch? Automatisch? Ist der Wille die Eignung?
10.3.09 22:50


Wir waren haltlos

Wieder mal, morgen nach Hause.
Ich bin im Februar nach Hause gefahren und dann Anfang März nochmal, und morgen fahre ich wieder-
Nach Hause.

Was heißt das schon?
Der Ort, an dem ich aufgewachsen bin?
Da, wo meine Ma lebt?
Da, wo ich eine Wohnung habe?
10.3.09 22:45


There´s no running that can hide you.

Packe mein Zeug in zwei Monsterkoffer.

Es ist also soweit.

N. und ich waren eben im Haus...leer war´s nicht grad, aber eben...ich wusste,das war´s jetzt, das war dein Zuhause und wird nun das von jemand andrem. (Vielleicht von IHM. Meine Güte.)

Haben ein bisschen gestöbert und gelacht, Verschiedenes eingepackt und mitgenommen, ich habe Trockennahrungsmittel und Restkleider erbeutet.

Kann ich nicht noch ein Mal zurück, ein einziges Mal zurück nach Hause in mein blaues, großes Zimmer mit dem Riesenschreibtisch, den zwei Sesseln, den Büchern, dem orangefarbenen Teppich...der nur notdürftig die Rotweinflecken verdecken kann, die J. dort hinterlassen hat...dem kaugummibunten Papierkorb, dem pinken VilleValoPoster, auf dem er so wahnsinnig sexy aussieht (habe ich gerade sexy geschrieben...?!), den tausend Flyern und Fotos an der Wand neben dem kleinen Spiegel, und was ist mit den himmelblauen Gardinen, wer nimmt die mit, was ist mit dem Sperrholztisch, auf den das TV so perfekt gepasst hat,dass es schon wieder stilvoll aussah, was passiert mit meiner Gitarre und dem peavy, was-

Ach bitte,kann ich nach Hause?

Das wird doch alles nichts ohne Refugium.
Ich will das alles nicht, ich bin noch nicht weit genug, ich brauche noch Schutz, Rückzugsmöglichkeiten, support, Nestwärme.

Aber mit N. war´s schön. Haben unter dem Rundbogen gestanden und ins Wohnzimmer gestarrt, sekundenlang, dann, nachdem wir unsere Neugierde befriedigt hatten, auf einem der Fensterbretter Kerzen und Teelichte in roten Gläsern angezündet und das Radio angestellt.
Wie´s meine Ma gern gemacht hat.
Wir haben gesungen, geredet, furchtbar gelacht, furchtbar geweint am Schluss.
Ohne,dass dabei eine einzige Träne vergossen worden wäre.
Ich hätte mich mit meiner Kippe und dem Glas gerne auf den Boden gehockt, an die Heizung, und einfach geatmet mit dem Haus, aber so ging´s nicht.
Wir hatten ja zun tun.

Kinderspielzeug, Unterlagen, Bilder.

Das waren wir, das war ich, das war meins.

Und jetzt?

Wohin jetzt?

Ich möchte heim.
7.1.09 23:28


fairytale meint dazu:

"Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst,was weisst du von den schm*rz*n, die in mir sind und was weiss ich von den deinen. Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest du von mir mehr als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt, sie ist heiss und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehen wie vor dem Eingang zur Hölle."
7.1.09 10:19


Not Ulysses

Der letzte Eintrag war ein Zitat von "Penny", wer immer du bist, danke.

Listening to: Infra Red
Mood: Ambiguoso. There´s still hope.

Ich kann´s nicht glauben, ich will´s nicht...aber jetzt muss das Kindsköpfchen stark sein, seine Zeit absitzen, mehr noch: gut abschließen, denn nur so komme ich weg, ich weiß es doch eigentlich, nur so habe ich die Möglichkeit, heim zu kommen....

Ich kann da nicht bleiben, alleine. Kein Rückhalt, nichts.

"Then suddenly you know- you´re never going home", na danke.

Es wäre schön, in drei Jahren sagen zu können, ich hätte es geschafft, trotz allem, wäre stark genug gewesen...aber diese Schwäche...muss ich mir wohl zugestehen.

Sonst weiß ich nichts mehr.
7.1.09 07:54


In der Jugend heißt es "hochbegabt". Im Erwachsenenalter dann entweder "Genie" oder "Versager". Ich befinde mich gerade am Scheidepunkt.
7.1.09 07:29


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